TRINITY & BEYOND
(Die Geschichte der Atombombe)
Am 16. Juli 1945 wurde, auf einem GelÓnde
namens Trinity, eine Plutoniumbombe zusammengebaut und auf die
Spitze eines
Turmes gebracht. Bei der Detonation produzierte die Bombe
einen intensiven Lichtblitz sowie einen Feuerball, welcher sich
innerhalb von zwei Sekunden auf 600 Meter ausdehnte. Die dabei
freigesetzte Energie entsprach der von 18,6 Kilotonnen TNT. Die
dabei entstehende Pilzwolke stieg mehr als 12 Kilometer in den
Himmel auf. Vierzig Sekunden nach der eigentlichen Detonation
erreichte der Schall der Bombenexplosion die Beobachter in ihrem
Bunker - ein langes und ohrenbetÓubendes Brüllen. Und so begann
das ATOMZEITALTER...
"Trinity and Beyond" ist aufregend
und fasziniert durch seine bildgewaltigen Eindrücke. Dennoch liegt
der Themenschwerpunkt ganz klar im dokumentarischen. Der Film
zeigt die Geschichte der Entwicklung und Tests von Kernwaffen
in der Zeit zwischen 1945 und 1963. Im englischen Original von
William Shatner gesprochen, liefert der ErzÓhler dem Zuschauer
zuvor nie verÐffentlichte und bis vor kurzem geheime Informationen
über dieses Thema. Zusammen mit detailliertem Bildmaterial entsteht
so ein genaues Bild dieser beeindruckenden Waffen. Musikalisch
wird dieser Film vom
Moskauer Symphonieorchester untermalt, welches hierfür extra
komponierte Stücke beisteuerte. Dank eines mit einem "Academy-Award"
ausgezeichneten Prozesses namens
RCI konnten viele alte Original-Szenen farblich wiederhergestellt
werden.
Der Regisseur und Produzent dieses Films
-
Peter Kuran - reiste quer durch die Vereinigten Staaten, um
geeignetes Material zu sammeln. Hierzu gehÐren unter anderem Film-Dokumente
die zeigen, wie Bomben mit Hilfe eines Ballons gestartet, aus
Kanonen abgefeuert, sowie unter Wasser und im Weltraum zur Detonation
gebracht wurden.
© 1996
VCEinc. Laufzeit: 92 Minuten
Gesamter deutscher Text aus dem englischen Original von
Daniel Buerckner übersetzt.
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